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Renovierung beim Auszug: Das ist zu beachten

Schönheitsreparaturen müssen beseitigt werden

Im Mietvertrag ist geregelt, welche Arbeiten der Mieter bei einem Auszug erledigen muss. In der Regel betrifft das die Renovierung und Schönheitsreparaturen. Unter den Begriff Schönheitsreparaturen fällt die Beseitigung von Abnutzungserscheinungen wie das Zuspachteln von Bohrlöchern, das Entfernen von Kratzspuren im Parkett und Wände streichen oder tapezieren.
Allerdings müssen die Klauseln rechtswirksam formuliert sein, sonst verlieren sie ihre Gültigkeit und der Mieter muss beim Umzug in Berlin nicht renovieren.
Zu den unzulässigen Klauseln gehört etwa das Festlegen von Renovierungsarbeiten in bestimmten Zeitabständen. Steht im Mietvertrag, beispielsweise dass die Küche alle drei Jahre und das Wohnzimmer alle fünf Jahre tapeziert oder gestrichen werden müssen, ist der Mieter nicht verpflichtet, sich daran zu halten.

Renovieren in bestimmten Fällen

In bestimmten Fällen kommen Mieter nicht um eine Renovierung herum, wenn im Zuge eines Umzugs in Berlin ein Wohnungswechsel ansteht. Bunt getünchte Wände müssen beim Auszug beispielsweise einen Anstrich in neutraler Farbe erhalten. Der BGH entschied im November 2013, dass dies auch gilt, wenn im Mietvertrag keine eindeutige Regelung dazu existiert. Eine Ausnahme bildet eine Wohnung, die vom Vermieter unrenoviert übergeben wurde. In diesem Fall verlieren alle Klauseln zu anstehenden Renovierungsarbeiten und Schönheitsreparaturen bei einem Auszug ihre Gültigkeit. Nicht davon betroffen sind jedoch Einbauten, die vom Mieter während der Mietdauer vorgenommen wurden. Die Einbauküche oder der fest installierte Badschrank müssen beim Auszug entfernt werden, wenn der Vermieter dies verlangt.

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